Die Diagnostik des Borrelien-Nachweises im DCL
Die Diagnostik des Borrelien-Nachweises im Deutschen Chroniker Labor
Unsere Borrelien-Diagnostik unterscheidet sich gravierend von der üblichen Stufendiagnostik (Suchtest + Bestätigungstest). Es ist eine Testreihe von 16 aufeinander abgestimmten Einzeluntersuchungen, die in ihrer Gesamtheit bewertet wird und die zur Überwachung bzw. Kontrolle des Behandlungserfolges geeignet ist. Diese sehr umfangreiche Diagnostik ist aus den allgemein bekannten Erkenntnissen über die Borrelien (Vielzahl der humanpathogenen Borrelien und Variabilität der Antigenpräsentation der Borrelien) erwachsen. Diese Diagnostik stellt das Minimum an notwendigen Untersuchungen dar, die für einen verantwortungsvollen Nachweis einer Borrelien-Infektion notwendig sind.
| 1. Indirekter Immunfluoreszenztests (IIFT)
a. Borrelia afzelii (IgG und IgM) Dieser Test erfasst die spezifischen Antikörper gegen Borrelia afzelii und kreuzreagierende Antikörper. Sensitivität: Spezifität = -* |
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| b. Borrelia burgdorferi Schweizer Isolat (IgG und IgM) Dieser Test erfasst die spezifischen Antikörper gegen Borrelia burgdorferi Schweizer Isolat und kreuzreagierende Antikörper. Sensitivität: Spezifität = -* |
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| c. Borrelia burgdorferi Amerikanisches Isolat (IgG und IgM) Dieser Test erfasst die spezifischen Antikörper gegen Borrelia burgdorferi Amerikanisches Isolat und kreuzreagierende Antikörper. Sensitivität: Spezifität = -* |
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| d. Borrelia garinii (IgG und IgM) Dieser Test erfasst die spezifischen Antikörper gegen Borrelia garinii und kreuzreagierende Antikörper. Sensitivität: Spezifität = -* |
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*Kreuzreaktivitäten zwischen B. afzelii, B. burgdorferi (CH), B. burgdorferi (USA) und B. garinii sind die Regel, aber nicht obligatorisch! Unsere eigenen Beobachtungen belegen, dass ca. 1/3 der von uns untersuchten Proben eine eingeschränkte bzw. keine Kreuzreaktivität zeigen. (Siehe Beispiel für fehlende Kreuzreaktivität)
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| e. VlsE (IgG) Das VlsE-Antigen (variable major-protein-like sequence expression site) fehlt bei in vitro angezüchteten Borrelien und kann somit in den oben beschriebenen IIFT´s nicht nachgewiesen werden. Nach einer Borrelien-Infektion können Antikörper gegen VlsE sehr früh auftreten. Spezifität = 93% |
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| f. OspC (IgM) Die Entscheidung, den Nachweis von Antikörpern gegen den hochspezifischen Antigen-Marker OspC in der Immunfluoreszenz durchzuführen, ist in der hohen Sensitivität des Tests begründet. Spezifität = 91% |
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2. Vollantigen Westernblot-Tests (Blot-Tests mit einem maximalen Antigenspektrum) |
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| Borrelia afzelii (IgG und IgM) Nachweis von Antikörpern gegen 8 spezifische B. afzelii-Antigene:
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| Borrelia burgdorferi (IgG und IgM) Nachweis von Antikörpern gegen 7 spezifische B. burgdorferi-Antigene:
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| Borrelia garinii (IgG und IgM) Nachweis von Antikörpern gegen 7 spezifische B. garinii-Antigene:
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Beispiel für fehlende Kreuzreaktivität Unsere bisherigen Beobachtungen zeigen, dass ca. 1/3 der von uns untersuchten Proben keine Kreuzreaktivität zeigen. Diese Proben reagieren positiv nur mit einem, bzw. zwei Westernblots. Als Beispiel ist hier eine Patientenprobe dargestellt, die sowohl im Westernblot als auch in der Immunfluoreszenz keine Kreuzreaktivität in den IgM Antikörpern zeigt. |
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Spektrum der Nachgewiesenen Borrelien-Antigene im DCL, weiter lesen…








